(Un-)Sichtbare Übersetzungen? Übersetzungsstrategien bei Erzählungen von Clarice Lispector

Autor/innen

  • Christiane Quandt Freie Universität Berlin; Lateinamerika-Institut; Freie Universität Berlin

DOI:

https://doi.org/10.1590/1982-88371211445

Abstract

Man liest Übersetzungen im Allgemeinen als transparente Stellvertreter eines fremdsprachlichen Ausgangstextes, ohne sich des Prozesses des Übersetzens, bzw. der Übersetztheit des Textes bewusst zu sein. Was aber geschieht beim Übersetzen? Übersetzen ist immer Interpretation, so die brasilianische Translationswissenschaftlerin Rosemary Arrojo. Anhand zweier Erzählungen, Liebe und Die Dame und das Ungeheuer oder die allzu große Wunde, der Autorin Clarice Lispector, ins Deutsche übersetzt von Curt Meyer-Clason und Sarita Brandt, wird nach Übersetzungsstrategien und den sich daraus ergebenden Interpretationen, nach Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit der Übersetzer und der Übersetzung gefragt, die aus den Zieltexten erkennbar sind, stellt man sie den Ausgangstexten gegenüber.

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Literaturhinweise

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Veröffentlicht

2015-06-01

Ausgabe

Rubrik

Estudos de Tradução - Übersetzungswissenschaft

Zitationsvorschlag

QUANDT, Christiane. (Un-)Sichtbare Übersetzungen? Übersetzungsstrategien bei Erzählungen von Clarice Lispector. Pandaemonium Germanicum, São Paulo, Brasil, v. 18, n. 25, p. 121–144, 2015. DOI: 10.1590/1982-88371211445. Disponível em: https://revistas.usp.br/pg/article/view/100426. Acesso em: 27 märz. 2026.